Erfahrungsaustausch

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Die Kinder experimentieren mit allen Sinnen und es macht Spaß, ihnen dabei zu zusehen. Die Kinder probieren gerne neue Sachen aus, und können noch über Kleinigkeiten staunen. Kinder sind von Natur aus neugierig. Die Kinder sollten aber meiner Erfahrung nach mindestens vier Jahre alt sein, um auch den Erklärungen folgen zu können. In der Literatur werden die Versuche schon oft für jüngere Kinder empfohlen, aber man sollte einfach nicht alles schon vorweg nehmen.

Bei den Projekteinheiten wird das Thema spielerisch angegangen, z.B. singen wir ein Begrüßungslied als festes Ritual. Sachbücher aus der Reihe Wieso?Weshalb?Warum? oder Konzentrationsspiele und Wissensaustausch runden das Angebot ab. "Die blauen Platten kenne ich von dem Haus unserer Nachbarn" meinte z.B. ein kleiner Umweltstrolch letztens, als wir uns über Solarzellen unterhielten.

 

 

Nicht nur der "Spaßfaktor" spielt allerdings eine große Rolle, die Kinder lernen auch, konzentriert an einer Sache zu arbeiten: wir nehmen uns Zeit, die Versuche genau zu beobachten und auch ein Versuchsprotokoll zu malen. Wir sammeln die Protokolle dann in einer Mappe, die die Teilnehmer am Ende mit nach Hause nehmen können.

Bei einigen Versuchen kann man sehr schön einfaches Handwerkszeug aus dem Labor vorstellen. Dabei lernen die Kinder neue Geräte kennen und schulen gleichzeitig die Feinmotorik: die Handhabung einer Pipette erfordet schon viel Gefühl. Außerdem erweitern die Kinder - gerade die Kinder, die Deutsch als zweite Sprache lernen - ihren Wortschatz um viele neue Wörter, wenn sie die Versuche beschreiben und erklären.


Als Abschluss des Projektes bietet sich gut eine Exkursion an. Bei der Kooperation zwischen KITA und Grunschule haben wir z.B. einen Sinnespfad an der ViaVinea aufgebaut und zusammen als Ausflugstag gestaltet.Im HAUS DER SINNE bei Wiesbaden konnten die Kinder ihre Erfahrungen aus den Experimenten im Kindergarten an anschaulichen Modellversuchen vertiefen. Auch das Naturhistorischen Museum ist ein beliebtes Ziel für Kindergärten und Schulen.

 

 

Besonders erfreulich ist es, wenn die Eltern berichten, dass die Kinder gerne das naturwissenschaftliche Projekt mitmachen. So untersuchte letztens ein Umweltstrolch Zuhause diverse Spielzeuge und Haushaltsgeräte nach Batterien ab - an diesem Projekttag hatten wir das Thema "Erneuerbare Energien" durchgenommen.